An der Kraftstoffpumpe befindet sich ein Rückschlagventil das verhindert
das der Kraftstoff aus den oberen Leitungen zurückläuft.
Wenn dieses Ventil defekt ist hat man u.a. eine schlechters Startverhalten,
d.h. man muß länger "orgeln" bis der Motor anspringt.
Da ich mit einigen anderen Problemen zu kämpfen habe ist mir dieses Ventil eingefallen was ich dann mal erneuert habe. Folgende Teile werden dazu benötigt:
1x Rückschlagventil - 944 608 951 01 - mit Dichtring N 013 812 3
Bei älteren Modellen ist das Rückschlagventil in der Pumpe integriert,
hierfür gibt es ein zusätzliches Ventil das an die Pumpe geschraubt werden kann.
Die Kraftstoffpumpe sitzt unter der Verkleidung an der rechten hinteren Seite und ist von unten gut erreichbar.
- Batterie abklemmen
Die Verkleidung ist mit eimem Metall-Spannband gesichert.
Die Befestigungsschraube hierfür mit einer 13 Nuss und Verlängerung herausdrehen.
Das Spannband lässt sich nun zurückbiegen (abnehmen geht bestimmt auch, aber das habe ich mir garnicht erst angesehen).
Die Verkleidung lässt sich jetzt etwas nach unten ziehen und man kann die Pumpe sehen. Achtung: nicht zu weit ziehen, sonst können die Kabel abreißen.
Die Pumpe ist ebenfalls an der Verkleidung mit einer Schlauchschelle befestigt.
Damit man die Verkleidung weiter nach unten ziehen kann ist über dem Kraftstofffilter eine Steckverbindung.
Die Halterung aufclipsen, dann kann am den Stecker herausnehmen und trennen.
Die Verkleidung kann jetzt noch weiter nach unten gezogen werden.
Ob man die Benzinpumpe jetzt von der Verkleidung trennt (Schlauchschelle lösen)
muß jeder für sich selbst ausmachen, es funktioniert auch wenn man die Pumpe angebaut lässt.
Ich habe nur blöderweise ein Schutzgummi von den Anschlüssen zurückgeschoben, was absolut nicht nötig ist und diese habe ich ohne die Pumpe von der Verkleidung zu trennen nicht wieder drauf bekommen.
Den Zufuhrschlauch mit einer Schlauchklemme, Gripzange o.ä. abklemmen.
Ich habe zusätzlich noch den motorseitigen Schlauch am Kraftstofffilter abgeklemmt,
dadurch läuft das Benzin nicht von oben aus den Leitungen, vor allem das aus dem Filter,
denn dort ist auch ne Menge drin das dann raussabbert.
Jetzt kommt das eigentliche Wechseln des Ventils.
Die Hutmutter abschrauben und den Kraftstoffschlauch abnehmen, auslaufendes Benzin auffangen.
Das Ventil lösen und herausschrauben, jetzt kommt ne Menge Benzin aus der Pumpe geflossen.
am Besten sofort das neue Ventil mit aufgestecktem Dichtring einschrauben und festziehen.
Den Kraftstoffschlauch mit den neuen Dichtringen aufstecken und die Hutmutter anziehen.
evtl.ausgelaufendes Benzin entfernen,
Schlauchklemmen abnehmen und die Steckverbindung das Kabels wieder verbinden.
Batterie anklemmen, den Motor laufen lassen und die Verbindungen auf Dichtheit überprüfen.
Jetzt kann die Verkleidung wieder angebracht werden.
Da ich bei mir die Pumpe von der Verkleidung ab hatte, habe ich eine neue Schelle so gelegt, das sie von aussen gelöst und gespannt werden kann.
Woran ich dabei natürlich wieder nicht gedacht habe ist das die Schelle jetzt dem Spannband etwas im Weg ist.
Es funktioniert aber trotzdem und die Verkleidung ist auch fest.
Das alte Ventil habe ich mal durchgepustet und es schien etwas undicht gewesen zu sein.
Wenn man grad mal da unten beschäftigt ist sollte man den Krafstofffilter ab besten gleich mit wechseln.
Hinweis:
Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten und Angaben.
Ich übernehme keine Haftung für evtl. auftretende Schäden oder Unfälle.
Ihr habt alle Reparaturen, Messungen und Umbauten die Ihr vornehmt selbst zu verantworten.